Gesunder Schlafrhytmus

Schlafen ist gesund und wichtig – denn im Schlaf regeneriert sich der Körper, indem er Zellreparatur betreibt und Eindrücke verarbeitet. Dem ein oder anderen beschert ein angenehmer Schlaf auch schöne Träume.
Durch Alltagsverpflichtungen, beruflichen Stress und Freizeitaktivitäten ist der Schlafrhythmus vieler Menschen jedoch kein regelmäßiger mehr. Die verschiedensten Faktoren werfen ihn durcheinander und bewirken, dass Schlaf nicht mehr erholsam ist und die nötige Kraft für den Berufsalltag fehlt.
Doch wie findet man zu einem gesunden Schlafrhythmus? Gibt es Tipps und Tricks, die dabei helfen?

Ein gesunder Schlafrhythmus stellt sich am ehesten dann ein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dafür sind in erster Linie die Qualität der Matratze und die Umgebung im Schlafzimmer verantwortlich. Die Matratze sollte eher qualitativ hochwertig und auf die belange des Körpers abgestimmt sein. Hersteller hochwertiger Matratzen sind unter anderem Swisspur, Roviva, Tempur, Bico, Riposaund Swissflex. Bei Rückenschäden wie etwa einem Bandscheibenvorfall oder Schulterbeschwerden sollte eher eine druckentlastende Matratze gewählt werden. Auf solche Gesundheitsmatratzen haben sich z.B. die Firmen Tempur und Swisspur spezialisiert. Der Härtegrad der Matratze sollte der persönlichen Vorliebe entsprechen, um für die richtige Schlafhaltung zu sorgen. Das Schlafzimmer selbst sollte so gestaltet sein, dass es auch tagsüber möglich ist, sich bei Bedarf schlafen zu legen – Rollladen helfen beispielsweise bei kompletter Abdunkelung.

Stimmen die Rahmenbedingungen, ist es einfacher, einen gesunden Schlafrhythmus zu finden. Doch ab wann ist ein Schlafrhythmus gesund? Wenn er den ursprünglichen Zweck von Schlaf erfüllt und einem geregelten Ablauf folgt. Der Körper muss sich beim Aufwachen ausgeschlafen und fit anfühlen, so dass die Bewältigung täglicher Aufgaben kein Problem darstellt.

Monophasischer Schlafrhythmus
Wer monophasisch schläft, schläft nur ein einziges Mal pro Tag viele Stunden am Stück – im Durchschnitt schlafen Menschen 6 bis 8 Stunden pro Nacht. Dieser Schlafrhythmus ist am weitesten verbreitet und wird bevorzugt von Berufstätigen gewählt, die tagsüber außer Haus sind. Gesund ist er deshalb, weil er ohne Unterbrechungen und am Stück stattfindet, was für den Körper erholsamer ist. Der Körper kann die Tiefschlafphase erreichen und „die Spuren des Tages“ reparieren. Auch folgt er klaren Regeln: abends ins Bett, morgens aufstehen. Der Alltag hat somit einen festen Rahmen und die nächtliche Erholung ist garantiert.

Polyphasischer Schlafrhythmus
Polyphasisches Schlafen eignet sich für alle, die nachts nicht lange schlafen können oder mittags ein Stündchen Schlaf brauchen, um neue Energie zu tanken. Im Alter nimmt das Schlafbedürfnis ohnehin ab, weshalb viele Rentner unbewusst einen polyphasischen Schlafrhythmus praktizieren und sich einen Mittagsschlaf gönnen. Zu empfehlen ist die Variante des Mittagsschlafs in Kombination mit einem Nachtschlaf. Auch dieser Schlafrhythmus ist gesund, da er klaren Regeln folgt und der Körper den Schlaf bedarfsgerecht zugeteilt bekommt.
Der Zweck der nächtlichen Regeneration wird ebenfalls erfüllt, wenngleich die Tiefschlafphase hier ein wenig kürzer ausfällt. Nicht zu empfehlen ist es, die Uhrzeiten stark zu variieren, da der Körper sich andernfalls nicht auf die Schlafphasen einpendeln kann und der Rhythmus durcheinander kommt.